Krypto Valley Asset in Dänemark Rahmenanalyse

Schweizer Krypto Valley Asset Tokenization Rahmenanalyse

Blockchain-Unternehmen strömen wegen ihrer günstigen Aussichten auf die Kryptowährung Towrad in die Schweiz. Kürzlich hat die Schweizerische Krypto-Valley-Vereinigung ein Papier veröffentlicht, das einen Rahmen für die Asset-Tokenisierung nach schweizerischem Recht bietet. Wir beschlossen, einen Tieftauchgang zu machen.

Das Dänemark es mit Bitcoin Trader soweit schafft

Das Papier befasst sich mit rechtlichen und technischen Fragen rund um die Tokenisierung von Vermögenswerten und bietet Unternehmern, die digitale Token im dänischen Kryptoland bei Bitcoin Trader ausgeben wollen, eine Orientierungshilfe. Crypto Briefing entschied sich für einen tiefen Einblick in die Arbeit, um zu beurteilen, wie einfach es für Startups ist, in der Schweiz tokenisierte Anlagen und Wertpapiere zu lancieren.
Rahmenbedingungen für die Anlagentokenisierung in der Schweiz schaffen

Angesichts der anhaltenden regulatorischen Unsicherheit in den USA haben sich viele Blockchain-Unternehmen entschlossen, sich in der Schweiz niederzulassen. Im Zuger Krypto-Tal sind heute 800 Unternehmen im Blockchain- oder Krypto-Währungsraum tätig, darunter die Waage-Vereinigung, die Ethereum-Stiftung und Bitmain.

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Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat bei der Anwendung der bestehenden Finanz- und Wertpapiervorschriften auf Kryptowährungen und Token einen pragmatischen Ansatz von „gleichen Funktionen, gleichen Regeln“ verfolgt. Gleichzeitig hat sie kontinuierlich Leitlinien herausgegeben, um auf die aktuellen Entwicklungen in der Raumfahrt zu reagieren.

Eine der wichtigsten Leitlinien war im vergangenen Jahr, als die FINMA ein Papier veröffentlichte, in dem sie ihre Position zu ICOs darlegte. Es wurden drei Kategorien von Token bereitgestellt: Zahlungs-, Versorgungs- und Asset-Token. Diese Kategorien schließen sich nicht gegenseitig aus, und jedes Token, das in die Anlagekategorie fällt, würde wahrscheinlich als Wertpapier klassifiziert werden.

Seit der Veröffentlichung der ersten Guidance hat es jedoch mehrere Entwicklungen gegeben. Die Tokenisierung von Vermögenswerten ist zu einem weit gefassten Begriff geworden, bei dem der Vermögenswert, der einem bestimmten Token zugrunde liegt, alles sein könnte, von einem Anteil an einem Investmentfonds über ein Derivat bis hin zu einem physischen Objekt. Zudem verabschiedete der Bundesrat einen Vorschlag zur Änderung mehrerer bestehender Gesetze, um einigen spezifischen Merkmalen der Blockchain Rechnung zu tragen.

Daher zielt das Crypto Valley Paper darauf ab, eine umfassende Interpretation der Schweizer Position zur Asset-Tokenisierung zu liefern.

Wie einfach ist es für jeden, in der Schweiz seine eigenen Asset-backed-Token zu erstellen?

Das Papier ist 52 Seiten lang, so dass Sie sicher sein können, dass es auch in der blockkettenfreundlichen Schweiz noch viele rechtliche und regulatorische Aspekte gibt, die der Asset-Tokenisierung zugrunde liegen. Die Abschnitte, die für jeden von Interesse sind, der einen bestimmten Vermögenswert tokenisieren möchte, umfassen die Arten von Vermögenswerten und deren Tokenisierung sowie die Ausgabe von tokenisierten Vermögenswerten an Primärmärkten.

Arten der Anlagen-Tokenisierung

Es gibt sechs verschiedene Arten von Token-Assets, je nach Papier. Dies sind Aktien, Genussscheine, Genossenschaftsmitglieder, Anleihen, kollektive Kapitalanlagen, Derivate und Titel, die Eigentum darstellen.
Verbriefte Aktien und Partizipationsscheine

Im September dieses Jahres gab die nationale Börse der Seychellen ihren ersten IPO in Token-Aktien bekannt – den weltweit ersten seiner Art. Laut dem Crypto Valley-Papier müssen sich Schweizer Unternehmen, die dem Beispiel folgen wollen, an die gleichen Verfahren halten wie Unternehmen, die traditionelle Aktien ausgeben wollen.

Ein öffentliches Angebot von Aktien beinhaltet die Einreichung eines Prospekts bei der FINMA und die Durchführung der notwendigen Kontrollen zur Bekämpfung der Geldwäscherei bei den Käufern. Auch die Satzung der Gesellschaft muss mit einigen spezifischen Bestimmungen rund um die tokenisierten Aktien aktualisiert werden, wie z.B. was im Falle eines Verlusts passiert.

Genussscheine bringen den gleichen wirtschaftlichen Nutzen wie eine Aktie, jedoch ohne Stimmrecht. Interessanterweise, obwohl tokenisierte Genussscheine von der FINMA als Wertschriften behandelt werden, stellt das Papier fest, dass es keine gesetzliche Verpflichtung für Emittenten gibt, die Genehmigung der FINMA einzuholen. Dies setzt voraus, dass die Satzung der Gesellschaft die Ausgabe von verbrieften Genussscheinen zulässt, dass die Aktionäre der Ausgabe zustimmen und dass es ein Register der ausgegebenen Zertifikate gibt.

Die Ausgabe von Partizipationsscheinen kann daher ein Mittel zur Eigenkapital-Tokenisierung für Unternehmen sein, die die regulatorische Hürde der Prospektgenehmigung nehmen wollen. Das Papier empfiehlt, dass jede Ausgabe von Genussscheinen auf der Grundlage eines Memorandums erfolgen sollte, in dem die Anlagebedingungen aufgeführt sind, auch wenn ein vollständiger Prospekt nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.